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Mining, 28.01.2019, 11:52

thyssenkrupp präsentiert innovative Lösungen für die Minerals- und Mining-Industrie auf der Bauma 2019

thyssenkrupp auf der Bauma 2019

Auf der Bauma 2019 in München (8. bis 14. April) präsentiert thyssenkrupp Industrial Solutions eine Reihe neuer, wegweisender Lösungen für die Mineralien-, Bergbau- und Zuschlagstoffindustrie. Zu diesen Lösungen gehören neue Produkte und Services, die Kunden dabei unterstützen, die Prozesseffizienz, Produktivität und Nachhaltigkeit ihres Betriebs zu verbessern und Kosten zu senken.

„Bei thyssenkrupp setzen wir uns mit Leidenschaft dafür ein, die spezifischen und sich ändernden Anforderungen unserer Kunden in qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu übersetzen“, sagt Torsten Gerlach, CEO der Business Unit Mining Technologies von thyssenkrupp Industrial Solutions. „Die Bauma 2019 werden wir nutzen, um unsere neuesten Lösungen und Innovationen zu präsentieren. Sie werden unseren Kunden dabei helfen, vorhandene Betriebsabläufe zu optimieren, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu reduzieren.“

Neuer Exzenterwalzenbrecher (ERC) feiert Weltpremiere in München

Mit dem neuen Exzenterwalzenbrecher, kurz ERC, hat thyssenkrupp Industrial Solutions eine zukunftsweisende Lösung für die Primärzerkleinerung von Hartgestein und Erzen entwickelt. Der neue Brecher überzeugt durch eine besonders flache und robuste Bauweise. Gleichzeitig ermöglicht das patentierte Design mit integriertem Sieb hohe Durchsätze zwischen 600 und bis zu 8.000 Tonnen pro Stunde. Egal ob über oder unter Tage – bei der Aufbereitung von Hartgestein sorgt der ERC für deutlich mehr Effizienz und Flexibilität im Vergleich zu herkömmlichen Primärbrechern. In München wird er im Rahmen der Bauma 2019 am 8. April 2019 auf dem Messestand von thyssenkrupp seine Weltpremiere feiern.

„Mit dem neuen ERC haben wir eine Technologie entwickelt, die bisher einmalig ist. Sein innovatives Design verbindet die besten Eigenschaften herkömmlicher Primärbrecher und beinhaltet gleichzeitig Lösungen für deren typische Nachteile, wie die große Bauhöhe. Dadurch bietet er vielseitige Möglichkeiten, um Erze und Hartgestein unter Tage, im Tagebau oder im Steinbruch effektiver als bisher aufzubereiten“, so Detlef Papajewski, Leiter des Bereichs Mineral Processing.

Neuer Exzenterwalzenbrecher ERC feiert Weltpremiere auf der Bauma 2019
Neuer Exzenterwalzenbrecher ERC revolutioniert Primärzerkleinerung

Mobiles Absetzsystem lizard sorgt für effiziente Haufenauslaugung und -aufschüttung

Auf der Bauma 2019 stellt thyssenkrupp Industrial Solutions das neue mobile Absetzsystem lizard vor. Als bisher einmalige Lösung für die Haufenauslaugung und Aufschüttung kombiniert der lizard zwei bewährte Technologien auf neue Art und Weise: die Förderbrücke und den Bandschleifenwagen. Der lizard entkoppelt den Bandschleifenwagen mit eigenem Fahrwerk von der Förderbrücke und kann dadurch unabhängig von der Brücke gesteuert werden.

Den Bandschleifenwagen von der Förderbrücke zu entkoppeln, hat mehrere Vorteile: Die Übergänge zwischen den Brückensegmenten können einfacher gestaltet werden und benötigen weniger Platz, da die Belastung durch den fahrenden Wagen entfällt und keine Schienenverbindungen angebracht werden müssen. Die einfachere, wartungsärmere Konstruktion der Brücke kompensiert das zusätzliche Gewicht des lizard. So spart der lizard Gewicht und Kosten. Darüber hinaus sind im Vergleich mit herkömmlichen Systemen größere Deponiehöhen und Reichweiten möglich.

Ein entscheidender Schritt im mobilen Bergbau ist das neu entwickelte Fahrwerk des lizard. Als Experte auf diesem Gebiet hat thyssenkrupp eine bisher einmalige Lösung für mehr Produktivität entwickelt: Am Bandschleifenwagen ist ein Multi-Raupenfahrwerk ohne Zwangssteuerung, das sogenannte Float-System, angebracht. Die Doppelfahrwerke ohne Lenkzylinder sorgen für uneingeschränkte Manövrierfähigkeit in alle Richtungen. Das System kann an jedem beliebigen Raupenfahrzeug angebracht werden, um den großen Lenkradius herkömmlicher Mehrraupensysteme zu vermeiden.

Mobiles Absetzsystem lizard von thyssenkrupp
Mobiles Absetzsystem lizard

variopactor: Neue reversible Prallmühle garantiert kosteneffiziente Produktion von Schotter, Splitt und Sand

variopactor heißt die neu entwickelte reversible Prallmühle von thyssenkrupp Industrial Solutions. Der Name ist Programm: Der modulare Aufbau des variopactor ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene Aufgabenstellungen. Die Nutzung unterschiedlicher Rotore, Prallwerke und der optionalen Mahlbahn ermöglicht die Produktion von Schotter, Splitt oder Sand. Variabilität, eine konstante Produktqualität mit hoher Kubizität und deutlich verkürzte Stillstandzeiten für die Wartung zeichnen den variopactor aus.

thyssenkrupp setzt hierbei erstmals optional einen MMC-Werkstoff (Metal Matrix Composite) mit hochkarbidhaltigen Inlays ein. Je nach Anwendung und Bedarf kann der Matrixwerkstoff der MMC-Schlagleisten aus unterschiedlichen Stahllegierungen hergestellt werden. Am Rand der Schlagleisten werden die hochkarbidhaltigen Inlays in den Matrixwerkstoff eingegossen, da hier die hauptsächliche Materialzerkleinerung und der größte Verschleiß stattfindet. Der neue Werkstoff verlängert im Vergleich zum klassischen Chromhartstahl die Standzeiten der Schlagleisten deutlich.

Digitale Services optimieren den Schüttgutumschlag

Zusätzlich zu neuen Maschinen und Systemen wird thyssenkrupp auf der Bauma 2019 eine breite Palette digitaler Services für den Schüttgutumschlag auf Lagerplätzen und in Hafenterminals vorstellen. Jedes Bergbauunternehmen und jeder Hafenbetreiber steht vor der Herausforderung, die Sicherheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten, gleichzeitig die Produktivität zu steigern und die Betriebskosten zu senken. Mit einer Reihe vollautomatischer und digitalisierter Lösungen unterstützt thyssenkrupp seine Kunden dabei, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern und wettbewerbsfähig zu sein.

thyssenkrupp’s Services für intelligente Lagerplatz- und Hafensysteme umfassen unterschiedliche Bausteine, wie digitale Wartungsassistenzsysteme (MAS), Systeme zum Haldenmanagement und drohnenbasierte Inspektionen. Alle am Förderprozess beteiligten Bandanlagen und Umschlagsmaschinen funktionieren darüber hinaus vollautomatisch und können von einem zentralen Kontrollraum aus gesteuert werden. Darüber hinaus sorgt das Antikollisionssystem auf Großgeräten des Materialumschlags für einen sichereren Betrieb.

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