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Chemie, 18.12.2018, 10:00

thyssenkrupp Technologie zur Düngemittelproduktion überzeugt saudischen Kunden Ma‘aden ein weiteres Mal

  • Von thyssenkrupp entwickeltes Ammoniak-Zwei-Druck-Verfahren steigert Kapazitäten und reduziert Energieverbrauch bei der Ammoniak-Produktion
  • Technologie bereits in Anlagen „Phospate 1“ und „Phosphate 2“ im Einsatz
  • Fertigstellung der neuen Ammoniak-Anlage Anfang 2022
Ammoniakanlage thyssenkrupp
Ammoniakanlage Ma'aden 1

Die Saudi Arabian Mining Company (Ma’aden) setzt in seiner neuen Ammoniak-Anlage im Düngemittelkomplex „Phospate 3“ das von thyssenkrupp Industrial Solutions entwickelte Ammoniak-Zwei-Druck-Verfahren ein. Als Subkontraktor der südkoreanischen Daelim Industrial Co. Ltd., Seoul, wird thyssenkrupp Industrial Solutions die Prozess-Lizenz sowie umfassende Engineering-, Liefer- und Überwachungsleistungen erbringen. Die Anlage mit einer Kapazität von 3.300 Tonnen pro Tag soll Anfang 2022 in der Nähe des Hafens von Ras al Khair am Arabischen Golf fertiggestellt werden. Insgesamt werden die drei Ammoniak-Anlagen von Ma’aden, die Teil eines der weltweit größten integrierten Düngemittelkomplexes sind, über eine Jahreskapazität von rund 3,5 Millionen Tonnen verfügen.

Bereits in den beiden ersten Ammoniak-Anlagen des Düngemittelkomplexes wird das Ammoniak-Zwei-Druck-Verfahren von thyssenkrupp erfolgreich eingesetzt. Die Anlagen arbeiten besonders zuverlässig und umweltfreundlich: Mit dem Verfahren wird eine Energiereduzierung um bis zu 4 % erreicht.

„Dieser dritte Auftrag zum Bau einer neuen Ammoniakanlage intensiviert unsere hervorragende Zusammenarbeit und das große Vertrauen zwischen Ma’aden und thyssenkrupp Industrial Solutions. Sie spiegelt unsere technologische Spitzenposition beim Bau großer Ammoniak-Anlagen wider und ist ein Beleg für die Reputation von thyssenkrupp im industriellen Bereich“, sagt Ralf Richmann, CEO der Business Unit Fertilizer Technologies von thyssenkrupp Industrial Solutions.

Allein seit 1994 hat thyssenkrupp Industrial Solutions neue Ammoniakanlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 14 Millionen Tonnen entwickelt und gebaut sowie diverse existierende Ammoniakanlagen modernisiert.

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