Skip Navigation

Chemie, 24.09.2014, 11:26

thyssenkrupp Industrial Solutions erhält Planungsauftrag für Propandehydrierungs-Anlage in den USA

STAR process® zur Dehydrierung von leichten Kohlenwasserstoffen überzeugt durch Flexibilität, Robustheit und Effizienz

thyssenkrupp Industrial Solutions stellt das Steam-Active-Reforming (STAR)-Verfahren dem Unternehmen Formosa Plastics Corporation (FPC) für eine Propandehydrierungs-Anlage (PDH) in Texas, USA, zur Verfügung. Die PDH-Anlage wird auf dem petrochemischen Komplex in Point Comfort errichtet. Der Leistungsumfang von thyssenkrupp Industrial Solutions beinhaltet die Lizenz, das Basic Engineering, das Detail Engineering für die Schlüsselausrüstung, die Lieferung des Katalysators (STAR catalyst®) sowie die technische Unterstützung während der gesamten Projektabwicklung.

Hans-Theo Kühr, CEO der Business Unit Process Technologies von thyssenkrupp Industrial Solutions: „Nachdem wir durch den Shale Gas Boom in den USA bereits mehrere große Düngemittelaufträge gewinnen konnten, sind wir zuversichtlich, jetzt auch von anstehenden Investitionen in Propan-Dehydrierungs-Anlagen zu profitieren. Dieser Auftrag ist hierfür ein wichtiger Schritt. Mit unserer Ingenieurskunst und Technologiekompetenz helfen wir unseren Kunden, ihre Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und sich Vorteile im Wettbewerb zu erarbeiten.”

Der von Uhde entwickelte, zukunftsträchtige STAR process® zur Dehydrierung von leichten Kohlenwasserstoffen verfügt über ein großes Anwendungsspektrum. So ist das erzeugte Propylen einer der wichtigsten Grundstoffe in der petrochemischen Industrie. Hieraus wird unter anderem Polypropylen gewonnen, ein beliebter Kunststoff z.B. zur Herstellung von Lebensmittelverpackungen, Spielzeugen oder auch zum Weben von Teppichen.

„Die Vorteile des STAR process® liegen in der hohen Flexibilität und Robustheit im Betrieb sowie in der Effizienz bei der Herstellung der gewünschten Produkte. Für unsere Kunden bedeutet dies eine deutliche Verringerung der Betriebs-, Wartungs- und Investitionskosten der Anlage“, erklärt Dr. Benno Lüke, Leiter der Operating Unit Chemicals / Oil & Gas der thyssenkrupp Industrial Solutions.

Die PDH-Anlage in Point Comfort hat eine Kapazität von 545.000 Tonnen/Jahr Propylen und ist Teil der von FPC im Februar 2012 angekündigten Erweiterung des petrochemischen Komplexes in Point Comfort.

Die ganze Bandbreite des Spezial- und Großanlagenbaus sowie eine zum Teil Jahrhunderte zurück¬reichende Schiffbautradition sind die Stärken der Business Area Industrial Solutions. Ingenieurkunst steht im Zentrum des unternehmerischen Erfolgs. Globales Projektmanagement, erstklassige Systemintegration, zuverlässiges Einkaufs- und Lieferantenmanagement und ein Angebot an Dienstleistungen, das höchsten Ansprüchen genügt, sind die Basis für nachhaltige Kundenzufrieden¬heit. Rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden an über 70 Standorten ein globales Netzwerk, dessen Technologieportfolio ein Höchstmaß an Produktivität und Wirtschaftlichkeit garantiert.

Nach oben