Der HTWTM-Wirbelschichtprozess
Auf Basis von Vorversuchen in einer Anlage im Labormaßstab an der Technischen Universität Aachen hat Rheinbraun in ihrem Betrieb Wachtberg in Frechen bei Köln eine Pilotanlage gebaut, um den HTW™-Prozess zu testen.
Dieses Projekt wurde vom Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) gefördert, und thyssenkrupp Industrial Solutions war verantwortlich für die Technik, die Beaufsichtigung der Bau- und Montagearbeiten und für die Inbetriebnahme der Anlage. Die Ingenieure von thyssenkrupp Industrial Solutions und Rheinbraun führten die Tests gemeinsam durch und nahmen die Bewertung der Ergebnisse vor. Die Pilotanlage wurde im Sommer 1978 in Betrieb genommen. Die Tests zielten vor allem auf die Bewertung der prozesstechnischen Auslegung ab:
- Vergasung unter Druck
- Vergasung unter erhöhter Temperatur
- Verbesserung des Kohlenstoffumwandlungsgrads
- Verbesserung der Gasqualität
In Anbetracht der guten Ergebnisse, die in der Pilotanlage erzielt wurden, hat die Rheinische Braunkohlewerke AG beschlossen, eine Demonstrationsanlage zur Vergasung von Flüssigkeiten zu installieren. Die Anlage begann 1986 mit der Erzeugung von Synthesegas, das für die Produktion von Methanol geeignet war und das durch eine Pipeline zur Methanol-Syntheseanlage der Union Rheinische Braunkohle Kraftstoff AG gefördert wurde, um die Machbarkeit der Methanolproduktion aus Lignit zu demonstrieren. Die Berrenrath-Anlage demonstrierte eine exzellente Leistung, hohe Verfügbarkeit, einen robusten Betrieb und die Möglichkeit, zusätzlich Feststoffabfälle in der Größenordnung von bis zu 50% beizumischen.

Bevorzugte Anwendungen
Hauptprozessdaten
Hauptprozessmerkmale
Prozessbeschreibung
Flussdiagramm des Prozesses
Historie


