Urea

Fliessbettgranulierung

Granulation

Die Ureaschmelze aus der Verdampfungsanlage wird in die Fliessbettgranulierungseinheit eingespeist und dort zu hochwertigen Feststoffgranulaten weiterverarbeitet. Als Pelletierhilfsmittel wird Formaldehyd in die Harnstoffschmelze eingespritzt, bevor sie in den Granulator gelangt.

Das aus dem Granulator gewonnene granulierte Produkt wird abgekühlt und auf die Siebanlage gehoben. Zu große Stücke werden zerkleinert und als Tracer-Partikel zusammen mit zu kleinen Körnern in den Granulator zurückgegeben. Nach der abschließenden Abkühlung wird das maßgefertigte Produkt zur Lagereinrichtung transportiert.

Die durch dieses Verfahren hergestellten Granulate sind rund und sehr hart und deshalb sehr widerstandsfähig gegen Quetschungen und Abrieb. Sie können in zahlreichen vorgegebenen Größen hergestellt werden.

Harnstoffstaub, der in der Abluft des Granulators, der Wirbelschichtkühler und verschiedener Entstaubungsstellen gebunden ist, wird in einer Abluftreinigungsanlage wieder aufgefangen. Prozesskondensat aus der Desorptionsanlage dient als Zusatzwasser für die Reinigungsflüssigkeit, die in der Verdampfungsanlage recycelt wird..

Granulation

Verfügbare Technologien

Wegen ihrer hohen Effizienz und eines Granulators, der für eine ausgezeichnete Produktqualität mit extrem niedrigen Feststoffrecycelraten sorgt, ist das UFT-Fließbettgranulierungsverfahren die führende Granulierungstechnik. Sie ermöglicht den Bau einzügiger Granulierungsanlagen, die mit den größten bisher gebauten Syntheseeinheiten kompatibel sind. Das Verfahren erfüllt die strengsten Umweltvorschriften, da es kein Abwasser und nur minimale Staubemissionen gibt. Eine maximale betriebliche Flexibilität und Zuverlässigkeit sowie minimale Anforderungen an Wartung und Bedienungspersonal sind weitere Merkmale dieses fortschrittlichen Verfahrens, das in mehr als 70 Harnstoffanlagen weltweit zum Einsatz kommt.