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Automotive and Aerospace, 2016-06-28, 02:39 PM

thyssenkrupp System Engineering rückt Zukunftsmarkt E-Mobility in den Fokus – Sächsischer Staatsminister Dulig zu Besuch im Technikum Pleißa

  • Standort Hohenstein-Ernstthal mit 350 Mitarbeitern wird vollständig auf Zell- und Batteriemontageanlagen fokussiert und das Kompetenzzentrum damit weiter ausgebaut
  • Staatsminister besucht den Standort im Rahmen einer Rundreise zum Thema „Mobilität der Zukunft – Innovationen in Südwestsachsen“
  • thyssenkrupp System Engineering stellt laufende Projekte und Forschungsinitiativen zur E-Mobility vor

Der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig war gestern im Rahmen einer einwöchigen Rundreise zum Thema „Mobilität der Zukunft – Innovationen in Südwestsachsen“ bei thyssenkrupp System Engineering in Hohenstein-Ernstthal/Pleißa zu Gast. Während seines Besuches machte er sich ein Bild über das Leistungsspektrum und die Innovationskraft des Unternehmens, das Automatisierungslösungen, Anlagen und Testsysteme für die Automobil- und Zuliefererindustrie entwickelt. Am Standort Hohenstein-Ernstthal planen und konstruieren rund 350 Mitarbeiter Zellen-, Modul- und Batteriemontageanlagen sowie Formationsanlagen und decken dabei die gesamte Produktpalette von der Zellassemblierung über die Batteriesystemmontage bis hin zum Test ab.

Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Die Förderung der Elektromobilität ist ein wichtiger Schritt, um die Mobilität in Deutschland nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Das entscheidende Kriterium für ihren Durchbruch ist neben einem wettbewerbsfähigen Preis vor allem die Reichweite der Fahrzeuge und eine entsprechende Infrastruktur. Wir unterstützen unsere Wirtschaft dabei, auch die industrielle Zellfertigung weiter voranzutreiben, um die enormen Potenziale der Elektromobilität voll auszuschöpfen und Arbeitsplätze sowie Know-how in Sachsen langfristig zu sichern.“

thyssenkrupp System Engineering hat bereits eine größere Anzahl von E-Mobility-Projekten wie z.B. Modul- und Batteriemontagen, Formationsanlagen, E-Motor-Montagelinien und Batterietests mit Kunden aus Deutschland, Europa, Asien und den USA umgesetzt. Für das Geschäftsfeld Elektromobilität spielte der Standort Hohenstein-Ernstthal in Sachsen dabei von Beginn an eine entscheidende Rolle: Hier entwickelte und baute das Unternehmen die ersten Fertigungslinien für Batteriesysteme unter anderem für Kunden wie Renault, BMW oder Nissan und lieferte vor kurzem eine Batteriemontagelinie für Volkswagen für den VW Passat-Hybrid.

Peter Kohlwig, Leiter der Division Battery & Testing Solutions bei thyssenkrupp System Engineering: „Mit dem Ausbau unseres Kompetenzzentrums in Hohenstein-Ernstthal wollen wir der steigenden Nachfrage nach Fertigungslinien für Lithium-Ionen-Zellen, Batteriemodule und -systeme gerecht werden und die Grundlage für weiteres Wachstum in diesem Segment legen. Als Systempartner sind wir in der Lage, erprobte Prozesse der Automobilfertigung mit Expertenwissen aus der Batterie- und Zellfertigung zu kombinieren. So schaffen wir den höchstmöglichen Mehrwert für unsere Kunden und deren Kunden.“

Neben der Zusammenarbeit mit Automobilherstellern weltweit, beteiligt sich thyssenkrupp System Engineering an verschiedenen Forschungsinitiativen mit dem Ziel, die Reichweite von E-Auto-Batterien zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten zu reduzieren:

  • Das Verbundprojekt EffiForm beschäftigt sich mit der Formierung, also dem ersten Laden, einer Batterie. Ziel ist es die Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Batterie zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten in der Produktion zu senken.
  • Im Projekt EMBATT erforscht ein Konsortium die effizientere Produktion von Lithium-Ionen-Zellen.
  • Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt GIGA-LIB beschäftigt sich mit der Erforschung des Aufbaus einer Batteriezellproduktion in Deutschland.

Einen weiteren Schwerpunkt legt thyssenkrupp System Engineering auf den Transfer der Ergebnisse aus der Forschung in einen industrietauglichen Maßstab und schlussendlich in die industrielle Anwendung. Im eigens errichteten Batterie-Technikum in der Nähe von Hohenstein-Ernstthal in Pleißa werden auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse neueste Fertigungsprozesse entwickelt und getestet.

Über uns:

thyssenkrupp System Engineering, ein international agierendes Tochterunternehmen von thyssenkrupp Industrial Solutions, ist ein Systempartner für alle wesentlichen Komponenten der Prozessketten Karosserie und Antriebsstrang in der Automobilindustrie. Das Leistungsspektrum beinhaltet außerdem Automatisierungslösungen für elektrische Speicher- und Antriebssysteme, Lösungen für innovative Leichtbaukonzepte sowie Anlagen und Testsysteme für die Luftfahrtindustrie. thyssenkrupp System Engineering ist für seine Kunden ein starker und zuverlässiger Partner, der ihre Wertschöpfungskette optimiert und Leistungskraft stärkt.

Der Geschäftsbereich Industrial Solutions von thyssenkrupp ist ein führender Partner für Planung, Bau und Service rund um industrielle Anlagen und Systeme. Neben Chemie-, Kokerei-, Raffinerie-, Zement- und anderen Industrieanlagen zählen auch Anlagen für Tagebau, Erzaufbereitung oder Hafenumschlag sowie entsprechende Dienstleistungen zu unserem Portfolio. Im Marinebereich sind wir einer der führenden, global agierenden Systemanbieter für U-Boote und Überwasserschiffe. Für unsere Kunden in der Automobil-, Luftfahrt- und Batterieindustrie optimieren wir als wichtiger Systempartner die Wertschöpfungskette und stärken die Leistungskraft. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir Lösungen auf höchstem Niveau und liefern Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit entlang des kompletten Lebenszyklus. Rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden an über 70 Standorten ein globales Netzwerk, dessen Technologieportfolio ein Höchstmaß an Produktivität und Wirtschaftlichkeit garantiert.

Besuch thyssenkrupp System Engineering
v.l.n.r. Martin Dulig, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Ingo Steinkrüger, Head of Global Sales and Service, thyssenkrupp System Engineering vor einer Puls-Phasen-Thermographie-Prüfanlage
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