thyssenkrupp Förderbänder: Flexibel durch Modulbauweise

Förderbänder dienen dem Transport von Schüttgütern und als verbindende Elemente zwischen einzelnen Stationen von Rohstoffaufbereitungsanlagen. Besonders im Bereich der Schotter-, Kies-, Splitt- und Sandproduktion sowie im Bauschuttrecycling sind hier eine Vielzahl von Förderern erforderlich, so dass kompakte und besonders kostengünstige Lösungen gefragt sind.

Die Förderbänder von thyssenkrupp erfüllen diese Forderung durch ihre modulare Bauweise. Mit standardisierten Segmenten unterschiedlicher Breiten, Längen und Ausführungen lassen sich nahezu alle Förderkonzepte innerhalb solcher Aufbereitungsanlagen bei gleichzeitig kurzen Lieferzeiten realisieren.

Aufbau der thyssenkrupp Förderbänder

thyssenkrupp Förderbänder bestehen aus den Bandgerüstsegmenten sowie aus der Antriebsstation und der Spannstation. Die geschraubten oder geschweißten Bandgerüstsegmente mit den zugehörigen Rollenstationen liegen in genormten Breiten zwischen 500 und 1200 mm und in 5 unterschiedlichen Längen vor, die miteinander kombiniert werden können, um die benötigten Gesamtlängen zu erreichen. Die entsprechenden Antriebs- und Spannstationen werden einfach hinzugefügt. Die einzelnen Segmente sind so konzipiert, dass sie in Standard-Seecontainer passen, wodurch sie schnell und kostengünstig transportiert werden können. Diese Förderbänder sind in leichter und schwerer Ausführung erhältlich. Mit der leichten Version lassen sich Gesamtlängen von 30 m und für die schwere Version von 70 m realisieren. Je nach Ausführung sind Durchsatzleistungen von 100 bis 1.300 t/h erzielbar.

Die gesamte Baureihe ist in Übereinstimmung mit der EG-Maschinen-Richtlinie 2006/42/CE konzipiert und verfügt über sämtliche vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen. Begehungen mit rutschfesten Lochblechen sind optional einseitig oder beidseitig vorgesehen, ab 1000 mm Bandbreite immer beidseitig. Wahlweise können die Bandförderer mit festen oder flexiblen Abdeckungen ausgestattet werden. Alle wichtigen Bauteile wie Tragrollen und Antriebskomponenten werden von namhaften Herstellern bezogen. Auch hier kann auf viele Optionen zurückgegriffen werden, um den Anforderungen sämtlicher Aufgabenstellungen gerecht zu werden. So können beispielsweise die Tragrollen im Aufgabebereich enger gesetzt oder spezielle Pufferrollen oder Gleittische eingesetzt werden.

Die Antriebsstationen sind mit einem oder zwei Getriebemotoren ausgerüstet. Darüber hinaus kann eine optionale Spanntrommel zur Vergrößerung des Umschlingungswinkels an der Antriebstrommel eingesetzt werden. Ein Primärabstreifer sorgt für die Reinigung des Gurtes. Die Spannstationen arbeiten mit Spannspindeln und sind durch eine schwenkbare Abdeckhaube schnell zugänglich. Ein sich selbst einstellender Pflugabstreifer reinigt im Untertrum die Innenseite des Gurtes. Zur sicheren Überwachung des Förderbetriebs werden diese Förderbänder mit Drehzahlwächtern ausgestattet. Als Fördermittel werden Gummigurte mit Textileinlage eingesetzt, die bei Bedarf auch mit Stollen ausgeführt werden können.

Durch das standardisierte System von Gurtförderern von thyssenkrupp mit zahlreichen Auswahlmöglichkeiten lassen sich also nahezu alle Förderaufgaben in kleineren bis mittleren Aufbereitungsanlagen flexibel, schnell und kostengünstig lösen. Dazu gehören natürlich auch Anpassungen an Geländestrukturen und Verkehrskonzepte mit entsprechender Aufständerung der Förderer.

Vorteile von thyssenkrupp Förderbändern

Die standardisierten Förderbänder von thyssenkrupp haben sich in vielfältigen Anwendungen der Schotter-, Kies-, Splitt- und Sandproduktion sowie im Bauschuttrecycling bewährt. Die Hauptvorteile dieser Förderbänder sind unter anderem:

  • Hoher Standardisierungsgrad und modulare Bauweise

  • Dadurch kostengünstige und flexible Lösungen sowie kurze Lieferzeiten

  • Niedrige Transportkosten durch Anpassung an Containermaße

  • Hoher technischer Standard durch Verwendung von hochwertigen Bauteilen und Komponenten